Sehenswürdigkeiten

Fachwerkhaus Leiwen, (Zehnthof) erbaut um 1484 in unmittelbarer Nähe der Mosel. Bis 1999 war das Fachwerkhaus noch bewohnt, steht seitdem aber leer. Jüdischer Friedhof, Friedhof der ehemaligen jüdischen Gemeinde von Leiwen (1592-1938) und Klüsserath. Der Friedhof ist eine mahnende Erinnerung an die ehemalige jüdische Gemeinde von Leiwen, die ein Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurde. Kurtrierer Hof, erbaut 1610, ehemaliges Hofgut und Sitz des früheren Erzbischofs. Heute befindet sich ein Weingut darin. Katholische Pfarrkirche St. Stefanus, erbaut um 1500. Chor, Joch und der Schluss um 1500. Langhaus und Westturm 1769 nach Plänen von Johannes Seitz durch seinen Bruder Andreas erbaut. Ausstattung der Erbauungszeit in reichen Rokokoformen. Monstranz um 1460/70.

In der Krypta sind noch originalerhaltene Reste der gotischen Ausmalung aus dem 16. Jahrhundert zu besichtigen. Euchariuskapelle, heute Heimat- und Weinmuseum, erbaut 1656, ausgestellt sind archäologische Funde aus vergangenen Epochen. Hervorzuheben ist eine Säulenfigur aus dem 11. Jahrhundert. In der angegliederten Scheune sind im Erdgeschoss eine komplette Küferwerkstatt, eine Destillationsanlage und der Weg von der »Traube am Stock« zum »Wein in der Flasche« (um 1950) zu sehen. Dass diese Gegend schon zu Zeiten der Römer besiedelt gewesen ist, zeigen die Ausgrabungen von römischen Landvillen in der Umgebung. Außerdem dokumentieren historische Fotografien das Leben der Leiwener zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Weinbrunnen Leiwen, erbaut 1845. Ein schöner Brunnen mit modernem Platz in der Ortsmitte umgeben von Bäumen, Wiesen und vielen Winzern. Hier findet von Ende Mai bis Oktober im 14tägigen Rhythmus jeweils dienstags ab 14 Uhr ein Bauernmarkt statt, auf dem frische Produkte der Region angeboten werden.Gerichtshaus aus dem frühen 17. Jahrhundert in der Tränkgasse: der Portalsturz zeigt eine Datierung von 1610. Das Hofgebäude stammt aus der Renaissancezeit. Ein Muss für wahre Weinfreunde ist das große Weinfest am dritten Augustwochenende und der Festumzug mit der öffentlichen Weinprobe. In der Römerstraße findet am ersten Septemberwochenende das Weinlesestraßenfest statt, bei dem die Winzerinnen und Winzer des Ortes persönlich in 22 Ständen neben ihren besten Weinen auch regionale moseltypische Speisen anbieten. Seit 2008 fährt eine private Bimmelbahn täglich ab Leiwen durch das Moseltal auf 4 verschiedenen Touren. Abfahrt ist das Verkehrsamt in der Ortsmitte.

Trier (ca. 30 Km entfernt)

Das römische Trier, der Dom St. Peter und die Liebfrauenkirche stehen seit 1986 auf der UNESCO-Liste des Welterbes. Weitere Welterbestätten sind: Porta Nigra, Konstantinbasilika, Amphitheater, Kaiserthermen, Barbarathermen, Römerbrücke sowie die Igeler Säule. Trier hat somit 9 Welterbestätten, das ist einzigartig in Deutschland. Porta Nigra, Wahrzeichen der Stadt, Amphitheater, Thermen (Römische Badeanlagen): Kaiserthermen, Barbarathermen und Viehmarktthermen, röm. Palastaula / Konstantinbasilika (heute evangelische Kirche), Römerbrücke, antikes Gräberfeld (über 1000 Sarkophage) unter der Reichsabteikirche St. Maximin, Albanagruft und weitere römische Grabkammern auf dem Geländes des Friedhofs der Benediktinerabtei St. Matthias, Trierer Dom St. Peter (ältester Dom Deutschlands), Die Liebfrauenkirche (im frühsten gotischen Stil 1227–43 erbaut und mit dem Dom durch einen Kreuzgang verbunden, mit figurenreichem Portal und kühn gewölbtem Schiff), Der mittelalterliche Hauptmarkt mit Steipe, Rotem Haus, St. Gangolf, Marktkreuz, Petrusbrunnen und der naheliegenden Judengasse, Benediktinerabtei St. Matthias (romanische Kirche mit Apostelgrab), Wehrhafte Wohntürme Frankenturm und Turm Jerusalem (heute Standesamt), Dreikönigenhaus (frühgotisches Wohnhaus), Moselkräne (der ältere Moselkran von 1413, auch »Alter Krahnen«, und der barocke »(Alte) Zollkran« von 1774, auch »Jüngerer Moselkran« genannt), Heiligkreuz-Kapelle in Trier-Heiligkreuz (romanische Kapelle), Zewener Turm (Stadtteil Zewen), ehemalige Stiftskirche in Trier-Pfalzel (heute in Resten Querschiff der Pfarrkirche), ehemaliges Kanonikerstift Trier-Pfalzel (Reste der Bausubstanz heute Hotel und Restaurant), St. Paulin, Kurfürstliches Palais, Barock-Palais Kesselstatt, Hochbunker von Trier, Karl-Marx-Haus und Karl-Marx-Wohnhaus, Mariensäule, Französisches Casino, Alter Jüdischer Friedhof an der Weidegasse, Jugendstilhäuser in der Fleischstraße, Nagelstraße und Neustraße sowie Im Gartenfeld, Löwen-Apotheke am Hauptmarkt (älteste Apotheke Deutschlands), Schloss Monaise mit Park (Stadtteil Trier-Zewen), Sankt Jost, Kapelle, Siechenhaus und ehemaliger Leprosenfriedhof (Stadtteil Trier-Biewer), Schloss Quint (Stadtteil Trier-Quint)

Bernkastel-Kues ca. 25 Km entfernt

Sehenswert ist in Bernkastel der mittelalterliche Marktplatz mit seinen Giebelfachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert, unter denen das aus dem Jahre 1416 stammende schmale Spitzhäuschen besonders hervorsticht. Um den St. Michaelsbrunnen von 1606 gruppieren sich eine Reihe gut erhaltener Bauten und auch das Renaissance-Rathaus von 1608. Über dem Stadtteil Bernkastel liegt die Burgruine Landshut, eine ehemalige Sommerresidenz der Trierer Erzbischöfe, die 1692 durch ein Feuer zerstört wurde. Heute dient als beliebter Aussichtspunkt über das Moseltal. Sehenswert ist außerdem das einzige noch verbliebene Stadttor Graacher Tor. Die Stadt verfügt außerdem über mehrere Plätze, etwa den mittelalterlichen Marktplatz, den Platz am Bärenbrunnen, und den im Juli 2005 eröffneten Karlsbader Platz (benannt nach der Partnerstadt). Das St. Nikolaus-Hospital (Cusanusstift), die spätgotische Stiftsanlage des Nikolaus von Kues, ist eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit. Herausragenden wissenschaftlichen Rang hat die Bibliothek der Institution. Nahe dem Ortsteil Wehlen liegt das ehemalige Kloster Machern, in dessen Räumen sich heute ein Weingut, eine Hausbrauerei und ein Restaurant befinden.

Luxemburg Stadt ca. 50 km entfernt

Natürlich bietet Luxemburg ausser günstigeren Benzin und Diesel (unterschied zu Deutschland bis zu 25 Cent pro Liter) noch weitere Sehenswürdigkeiten.

Die Kathedrale Notre Dame (auch Kathedrale unserer lieben Frau genannt) ist eine spätgotische Kathedrale. Sie wurde 1613–1617 durch die Jesuiten errichtet und 1870 zur Kathedrale erhoben. In ihr wird jedes Jahr die Muttergottesoktave gefeiert, eine Wallfahrt zu Ehren der Mutter Gottes, der Schutzpatronin der Stadt Luxemburg.1994 wurden die Festungsreste und die Altstadt in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Europäischer Gerichtshof, Großherzogliches Palais, Petruss-Tal, Bockfelsen, Kirchberg-Plateau, Fort Thüngen (»Drei Eicheln«), Fischmarkt (Luxemburg), Gëlle Fra (Denkmal), Corniche (Luxemburg), Heiliggeist-Zitadelle, Festung Luxemburg, Kasematten; sie können in den Sommermonaten besichtigt werden. Rham-Plateau, Spanische Türmchen, Abtei Neumünster, Knuedler mit dem Reiterstandbild Wilhelms sowie dem Großherzogliches Palais, Paradeplatz (Place d'Armes) und dem angrenzenden Stadt-Palais, Adolphe-Brücke, Clairefontaine-Platz und das Denkmal der Großherzogin Charlotte, Passerelle, St.-Michaelskirche, Großherzogin-Charlotte-Brücke (»Rote Brücke«), Johanneskirche, Mahnmal der Luxemburger Solidarität (Kanounenhiwwel), Kongregationskirche, Quirinuskapelle, Philharmonie Luxembourg, Das Grabmal des Hauptmanns von Köpenick, Das Musée d'Art Moderne Grand-Duc Jean (MUDAM) des chinesisch-amerikanischen Architekten Ieoh Ming Pei.